Das Buch untersucht die Inszenierung monarchischer Herrschaft in Alexandria von Alexander dem Großen bis Kleopatra. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die ptolemäischen Könige und Königinnen in einer multikulturellen Metropole präsentierten und legitimierten und wie sie dazu griechische und ägyptische Traditionen nutzten, aber auch neue Ideale erfanden. Hierzu wird die symbolische Darstellung von Ordnung, Macht und königlichen Idealen analysiert. Die Arbeit zeigt detailliert, wie Architektur, Rituale, Feste, Münzprägungen und Kultobjekte ebenso wie wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen zur Machtdemonstration dienten und wie die Ptolemäer verschiedene soziale und kulturelle Gruppen adressierten. Das Buch bietet damit fundierte Einblicke für Studierende und Forschende der Alten Geschichte, Ägyptologie, der Kulturwissenschaften und der Herrschaftsforschung.