Wie bunt darf Hoffnung auf einem Friedhof sein?
Nach dem Suizid ihres Sohnes Ricardo gestalten Hartmut und Theodora Schott sein Grab auf ungewöhnliche Weise: Eine farbenprächtige Figur zeigt Ricardo aufrecht und in Bewegung - als sichtbares Zeichen ihrer Hoffnung auf Auferstehung und Leben.
Doch das Grabmal stößt auf Widerstand. Was als persönliche Form der Trauer beginnt, entwickelt sich zu einem jahrelangen Konflikt mit Gemeindeverwaltung, Gemeinderat und Verwaltungsgericht.
Hartmut Schott erzählt diesen Weg als Vater und unmittelbar Betroffener und deutet ihn zugleich als Psychologe und Seelsorger.
Wie viel Freiheit brauchen Trauernde? Wer bestimmt, was auf einem Friedhof als würdevoll gilt? Und wie gehen wir mit einer Hoffnung um, die aus dem gewohnten Grau ausbricht?
Ein persönlicher Erfahrungsbericht, eine streitbare christlich-psychologische Analyse und ein leidenschaftliches Plädoyer für die Freiheit der Trauer.Denn das letzte Wort hat das Leben.