Tauwetter im Dezember, Neuschnee im Januar, Eisregen im Februar: Der Winter hält uns auf Trab. Und wir machen das Beste daraus - fahren Ski und Schlitten, genießen Punsch und Stollen, schmücken Adventskranz und Christbaum. Hin und wieder kämpfen wir mit dem Winterblues, mit Schnupfen, Glatteis und Zugausfällen. Und das alles, weil die Sonne sich im Winter rarmacht. Warum eigentlich?
Warum gibt es die vier Jahreszeiten? Was bedeutet das für die Natur? Wie überleben Blumen und Schmetterlinge im Winter? Und warum feiern wir in dieser Zeit so viele Feste? Viele Kunstschaffende ließen sich vom Winter inspirieren:. Brueghels gemalte
Winterlandschaften, Puschkins russischer Schneesturm oder Schuberts schicksalhafte Winterreise zeugen von den Besonderheiten der kalten Jahreszeit und künden von den Gefühlen, die sie im Menschen auslösen.
Der Winter und seine vielfältigen Erscheinungsformen
Tauwetter im Dezember, Neuschnee im Januar, Eisregen im Februar: Die Winterzeit hält uns mit seinen kalten Temperaturen auf Trab. Viele Menschen kämpfen mit wiederkehrenden Erkältungen, gedrückter Stimmung wegen der Dunkelheit, Glatteis auf den Straßen und Zugausfällen. Altbekannte Szenarien im Winter. Gleichzeitig feiern wir so viele Feste wie sonst kaum im Jahr, fahren Ski und Schlitten und genießen Punsch und Stollen.
Der Winter: Mehr als nur eine Jahreszeit
Monika Offenberger erzählt im gleichnamigen, ersten Band einer Reihe über die Jahreszeiten eine Natur- und Kulturgeschichte des Winters. Sie erläutert, warum es den Winter überhaupt gibt und wie Blumen und Schmetterlinge die kalte Jahreszeit überleben. Dass der Winter ein beliebtes Motiv in Kunst, Literatur und Musik ist und Menschen seit jeher inspiriert hat, zeigt sie an zahlreichen Beispielen wie Brueghels Winterlandschaften und Schuberts Winterreise auf. So entsteht ein lebendiges Porträt der kalten Jahreszeit, die viel zu erzählen hat.
Denn: "Den Anfang macht die außergewöhnlichste Zeit im Jahr: der Winter."