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Paul Gurk, der neben seiner schriftstellerischen Arbeit auch malte und zeichnete, ist einer der großen Außenseiter der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts und gilt trotz seines umfangreichen Werkes von über 40 Dramen und 50 Romanen (von denen bisher nur 25 veröffentlicht sind) als "vergessener Schriftsteller". Für sein Drama Thomas Münzer erhielt er 1921 den Kleist-Preis, Thomas Mann verlieh im 1924 den Romanpreis der Kölnischen Zeitung. Sein 1925 abgeschlossener, aber erst 1934 veröffentlichter Roman Berlin gilt als "der erste bedeutende Großstadtroman der deutschen Moderne".
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