In seinem jüngsten Buch geht es dem Astrophysiker John Gribbin darum, neueste Erkenntnisse aus der Elementarteilchenphysik zu vermitteln und zu zeigen, welchen Einfluß diese Erkenntnisse für unseren Begriff der Wirklichkeit haben. Im Zentrum steht das Rätsel des Lichts. Schrödingers Kätzchen wurde von der Zeitschrift »Bild der Wissenschaft« zum »Wissenschaftsbuch des Jahres 1997« gewählt.
"Was ist ""Wirklichkeit""? Lange Zeit haben wir geglaubt, nur von der Philosophie
oder der Psychologie seien überzeugende Antworten auf diese uralte Frage
zu erwarten. Doch immer entschiedener greifen Resultate aus der naturwissenschaftlichen
Grundlagenforschung in unser Weltbild ein. Vor allem die Kosmologie und
die Quantenphysik - also die Wissenschaften vom Größten und vom Kleinsten
- haben unser Bild von Realität drastisch verändert. In seinem neuen Buch
führt John Gribbin fort, was er mit seiner so erfolgreichen Darstellung
des Paradoxons von Schrödingers Katze begann: Wieder geht es ihm darum,
dem Laien neueste Erkenntnisse aus der Elementarteilchenphysik zu vermitteln
und zu zeigen, welche Folgen diese Erkenntnisse für unseren Begriff von
""Wirklichkeit"" haben. Im Zentrum steht diesmal das Rätsel der Natur des
Lichts: Seit langem wissen wir, daß das Licht als Welle oder als Teilchenstrom
erscheint, je nachdem, wie wir es betrachten. Alle Versuche, diesen Widerspruch
aufzulösen, sind gescheitert; im Gegenteil: Gribbin zeigt, daß neueste
Experimente das Paradox eher noch vertiefen. Hängt demnach das ""Aussehen""
der Welt oder gar dessen Realität allein vom Betrachter ab? Und wer beobachtet
dann uns? Gribbin erläutert einige neue Modelle, die aus dem Dilemma solcher
Fragen herausführen könnten. Ebenso deutlich wird jedoch, daß es eine einzige
und endgültige Beschreibung der Welt wohl niemals geben wird."